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GEMEINSAM NACHHALTIG

Unser Programm für die Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg 2024 – 2029

 

 

Unsere Werte

Wir stehen für Werte, wir sprechen Probleme an, wir engagieren uns!

  • „Politik beginnt vor der Haustür“
    So lautet das Motto unseres Engagements in den Ortsgemeinden und im Verbandsgemeinderat Langenlonsheim-Stromberg.
  • Wir engagieren uns für die Gemeinden, in denen wir wohnen: für die Menschen, die Natur und eine nachhaltige Entwicklung unserer Gemeinden und der Verbandsgemeinde. Wir möchten die hohe Lebensqualität auf dem Land weiter fördern, dies ist seit jeher unser Ziel. 

Lebensqualität heißt für uns:

    • saubere Luft
    • reines Wasser
    • intakte Natur
    • bezahlbares Wohnen
    • bedarfsgerechte Betreuungs- und Bildungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche
    • guter öffentlicher Personennahverkehr
    • und für die Älteren ein Leben im sozialen Umfeld.
  • Wir stehen dafür, dem globalen Klimawandel entgegenzutreten. Das braucht das Handeln der Ortsgemeinden, der Verbandsgemeinde und jeder einzelnen Person.
  • Wir stehen für eine offene, bunte und demokratische Gesellschaft. Wir stehen mit Anderen zusammen, wenn es um die Verteidigung unserer Demokratie geht.
  • Lebensqualität heißt für uns auch: regionale Nahrungsmittel, Erwerbstätigkeit und eine soziale Absicherung für alle. Und Lebensqualität bedeutet auch, dass die Dorfgemeinschaft die Neuzugezogenen aufnimmt, willkommen heißt und ihnen und ihren Kindern eine Chance in unseren Dörfern gibt.
  • Wir engagieren uns dort, wo wir leben, wo unsere Kinder groß werden, wo wir arbeiten, einkaufen, zur Schule gehen, Freunde treffen, Eltern und Großeltern präsent sind und noch so vieles mehr.

So verstehen wir Kommunalpolitik.

 

Starke Demokratie

  • Wir stehen klar und entschlossen gegen rechtsextreme und demokratiefeindliche Kräfte. Wir setzen uns für eine offene und inklusive Gesellschaft ein, in der kein Platz für Hass, Diskriminierung oder Extremismus ist. Unsere Gemeinden sollen Orte sein, an denen sich alle Menschen integriert, sicher und willkommen fühlen - unabhängig von ihrer Herkunft, Religion oder Lebensweise!
  • Wir glauben fest daran, dass eine lebendige Demokratie und eine aktive Zivilgesellschaft die Schlüssel für eine gerechte und nachhaltige Entwicklung unserer Gemeinden sind. Daher möchten wir die Bürgerbeteiligung erhöhen und die Transparenz der Entscheidungsprozesse optimieren, indem wir Mechanismen einführen, die es den Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, aktiv an der Gestaltung ihrer Gemeinde teilzunehmen.

Wir fordern:

  • die Durchführung von Bürgerbefragungen und Bürgerentscheiden in kommunalpolitischen Sachfragen von besonderer Tragweite
  • bessere Integration der Flüchtlinge
  • aktive Unterstützung der Jugendarbeit
  • Förderung des Ehrenamts in Vereinen und Verbänden.

Das heißt zum Beispiel konkret:

Transparenz von Ratssitzungen, erweiterte Bürger*innenbeteiligung, klare Abgrenzung gegen Rechtsextremisten, Demokratiebildung in Schulen, Förderung des Jugendrats, Förderung des ehrenamtlichen Engagements.

 

Klimaschutz und Klimaanpassung

  • Der Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels sind zentrale Aufgaben, denen sich unsere Kommunen stellen müssen. Wir sehen es als unsere Verantwortung, Maßnahmen zu ergreifen, um die Auswirkungen des Klimawandels zu mindern und uns gleichzeitig auf die bereits unvermeidbaren Veränderungen vorzubereiten. Der Schutz unserer Umwelt und die Sicherung einer lebenswerten Zukunft für kommende Generationen stehen im Mittelpunkt unseres politischen Handelns.
  • Dies beinhaltet die Reduzierung von Treibhausgasemissionen durch den Ausbau erneuerbarer Energien, die Förderung energieeffizienter Maßnahmen und die Schaffung grüner Infrastrukturen.
  • Darüber hinaus setzen wir uns für eine verstärkte Extremwettervorsorge ein, um unsere Gemeinde widerstandsfähiger gegenüber Hitzeperioden, Starkregen und anderen klimabedingten Risiken zu machen.

Wir wollen daher:

  • den Ausbau naturverträglicher Solar- und Windenergieanlagen fördern,
  • die kommunale Wärmeplanung vorantreiben,
  • energetische Sanierung und Installation von Photovoltaik auf allen öffentlichen Gebäuden forcieren.

Das heißt zum Beispiel konkret:

Umsetzung des verabschiedeten Klimaschutzprogramms, mehr naturverträglicher Windenergieausbau, Biogasnutzung in der Kläranlage, kommunale Wärmeplanung, Einstellung eines Energiemanagers für die gesamte Verbandsgemeinde, Klimaanpassungsmanager, energetische Sanierung der VG‑eigenen Gebäude, PV auf öffentliche Gebäude, Gründung einer Bürgerenergiegenossenschaft, Nachhaltigkeitsmesse.

 

Umwelt- und Naturschutz

  • Der Umwelt- und Naturschutz auf kommunaler Ebene ist von entscheidender Bedeutung für die Erhaltung der biologischen Vielfalt, die Sicherung von natürlichen Ressourcen und die Schaffung einer lebenswerten Umgebung für alle Bürgerinnen und Bürger.
  • Dabei kann jede Gemeinde gemeinsam mit den lokalen Winzer-, Landwirtschafts- und Forstbetrieben den Arten- und Naturschutz durch die Anlage von Heckenstrukturen und Blühstreifen sowie einer FSC-Zertifizierung der kommunalen Wälder aktiv unterstützen. Nebenbei werden die Wasserrückhaltung und der Erosionsschutz in der Fläche gestärkt. Wir setzen uns daher mit Nachdruck für einen nachhaltigen Umwelt- und Naturschutz ein, um die Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger zu erhalten.

Wir fordern daher:

  • eine kritische Auseinandersetzung mit den eingesetzten Pestiziden in der kommunalen Landwirtschaft und deren Folgen für Mensch und Natur
  • ein naturnahes Pflegekonzept der öffentlichen Grünflächen zu entwickeln,
  • die Renaturierung unserer Bäche,
  • Bachauen als Naturschutzgebiete ausweisen und schützen,
  • die Einführung von Nachhaltigkeitsstandards für öffentliche Gebäude und Bebauungspläne.

Das heißt zum Beispiel konkret:

Ausweisung von Steyerbachtal und Guldenbach-Auwald unterhalb der Eremitage als Naturschutzgebiet, Schutz von Grünstreifen entlang von öffentlichen Landwirtschaftswegen, Umweltbildung in den Grundschulen, naturnahe Grünflächenpflege, Renaturierung von Gewässern III. Ordnung, Förderung von Biotopverbünden, Verbot von Pestiziden auf öffentlichen Flächen, Nachhaltigkeitsstandards für öffentliche Gebäude, für Beschaffung und für Bebauungspläne, Entsiegelungskonzept.

 

Nachhaltige Infrastruktur

  • Eine gut ausgebaute Infrastruktur ist entscheidend für eine nachhaltige Regionalentwicklung, da sie die Grundlage für wirtschaftliches Wachstum, soziale Teilhabe und umfassenden Umweltschutz bildet.
  • Eine moderne, barrierefreie Verkehrsinfrastruktur ermöglicht es allen Menschen, sich schnell und sicher von A nach B zu bewegen, sei es mit dem Auto, dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn.
  • Eine gute digitale Infrastruktur fördert die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und den Aufbau von Start-ups, was wiederum Arbeitsplätze schafft und die wirtschaftliche Dynamik der Region stärkt. Die Möglichkeit der Arbeit im Home‑Office spart Ressourcen und erhöht die Attraktivität unserer Dörfer als Arbeits- und Wohnort.
  • Unsere Kinder und Jugendliche sollen in modernen Schulgebäuden lernen können, mit Zugang zu den neuesten (auch digitalen) Lernmaterialien.
  • Begrünte, einladende Ortskerne, Plätze und Straßenzüge steigern das Wohlbefinden aller Menschen in der Umgebung und erhöhen den Aufenthaltswert eines Dorfes.
  • Es zeigt sich: gute Infrastruktur trägt maßgeblich zur Attraktivität und Lebensqualität einer Region bei und bildet die Basis für eine nachhaltige Entwicklung, die ökonomische, soziale und ökologische Aspekte gleichermaßen berücksichtigt.

Dazu gehören für uns:

  • Barrierefreie, moderne öffentliche Gebäude,
  • Schwimmbäder in unserer Verbandsgemeinde,
  • Förderung von Verkaufsstellen für die Landwirtschaft.

Das heißt zum Beispiel konkret:

Barrierefreiheit der Schulen, moderne Feuerwehrgerätehäuser, lokale Verkaufsstellen für landwirtschaftliche Produkte, Digitalisierung der Verwaltung für Anträge, Verbesserung der Betreuenden Grundschule, Modernisierung der Feuerwehren, Gästezugang ins WLAN bei den öffentlichen Gebäuden und Plätzen der Orte, Zweckverband für Gewässererhaltung, Erhalt der Schwimmbäder, Wanderwege- und Radwegebeschilderung, Priorisierung der anstehenden Brückensanierungen, modernes Niederschlagswassermanagement.

 

Umfassende Mobilität

  • Durch die Förderung von alternativen Mobilitätskonzepten wie dem öffentlichen Personennahverkehr mit Bus, Ruftaxis und Bahn, durch den Ausbau der Fahrradwege, durch die Förderung von Mitfahrangeboten und Carsharing können junge und alte Menschen auf dem Land ihre Mobilität flexibel und nachhaltig gestalten.
  • Gerade für junge Menschen bieten vielfältige Mobilitätsangebote die Möglichkeit, Bildungseinrichtungen, Freizeitangebote und Arbeitsplätze zu erreichen, ohne auf das Auto angewiesen zu sein.
  • Ältere Menschen profitieren ebenfalls von einer vielseitigen Mobilität, da sie dadurch auch im Alter mobil bleiben können. Dies ermöglicht es ihnen, weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, soziale Kontakte zu pflegen und ihre Selbstständigkeit zu bewahren.
  • Der Bürgerbus ist eine wichtige Einrichtung unserer Verbandsgemeinde. Er muss weiter bestehen bleiben.

Wir unterstützen daher:

  • die Umsetzung eines durchgängigen Radwegenetzes,
  • Mobilitätszentren an den Umsteigestationen zwischen Bus und Bahn mit gesicherten Fahrradstellplätzen sowie Park-Ride-Parkplätzen,
  • Berücksichtigung des Lärmschutzes bei einer Reaktivierung der Hunsrückbahn.

Das heißt zum Beispiel konkret:

Ausbau von Park and Ride-Parkplätzen, Umsetzung des Radwegekonzepts, Mobilitätszentralen mit Hinweisen über kommende Busse und Züge, angepasste Geschwindigkeitsbegrenzungen, geschützte und überdachte Fahrradparkplätze vor den VG-Gebäuden, Prüfung der Reaktivierung der Hunsrückquerbahn für den Personenverkehr zur besseren Anbindung unserer Region an das Rhein-Main-Gebiet, Bau und Förderung von Lärmschutzmaßnahmen entlang der Strecke der Hunsrückbahn (Lärmschutz ist in diesem Fall Aufgabe der Deutschen Bahn, der Verbandsgemeinde und der Ortsgemeinden).

 

Lebensqualität für Jung und Alt

  • Wir setzen uns dafür ein, dass Kinder eine bedarfsgerechte Versorgung mit gut ausgebauten Kita-Plätzen erhalten, um den Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern
  • Ältere Menschen müssen gleichermaßen die bestmögliche Betreuung und Unterstützung erhalten, um ein würdevolles und erfülltes Leben in unseren Orten führen zu können.

Wir fordern daher:

  • die Prüfung eines Kitazweckverbands in der Verbandsgemeinde,
  • ein kommunales Engagement zur Sicherung der medizinischen Versorgung in der Fläche der Verbandsgemeinde,
  • gute und gesunde Schul- und Kitaverpflegung möglichst aus regionaler Erzeugung.

Das heißt zum Beispiel konkret:

Prüfung eines Kitazweckverbands zur Entlastung der Ortsbürgermeister*innen, Unterstützung der Vereine, Jubiläumsfest „5 Jahre neue VG“, Ausbau der Städte- und Dorf-Partnerschaften, Gemeindeschwester plus, Sicherung der medizinischen Versorgung mit Anreizen zur Niederlassung in unserer Verbandsgemeinde, gesunde Schulverpflegung.

Gegen das Vergessen! Erinnerung an den 8. Mai 1945

Heute vor 79 Jahren wurde die Welt von Nazi-Deutschland befreit. Die NS-Diktatur brachte zuvor Tod und Verderben über ganze Länder und hat mit der Shoa ein singuläres Menschheitsverbrechen begangen.

Nun, wo es immer weniger Zeitzeugen der NS-Zeit gibt, scheinen viele vergessen zu haben, welches Leid und welche Gräueltaten mit faschistischem Terror verbunden sind. Jüd*innen werden ganz offen beschimpft, bedroht und geschlagen. Moscheen müssen überwacht werden und antisemitische Äußerungen, von links wie rechts, werden als legitime Meinung betrachtet. Angriffe auf jüdische Menschen und Institutionen haben sich so in kürzester Zeit vervierfacht.

Ich sage das ganz offen, ich werde mich vor jeden jüdischen Menschen genauso stellen, wie ich mich auch vor jeden palästinensischen Menschen stelle, der aufgrund seiner Herkunft bedroht oder beleidigt wird. Der grausame Krieg in Palästina ist keine Rechtfertigung für gruppenbezogenen Menschenhass. Wer eine Person aufgrund ihrer Herkunft ablehnt handelt faschistisch und das sollte sich jede und jeder ins Bewusstsein rufen.

Lars Medinger, Co-Vorsitzender des Kreisverbandes Bad Kreuznach

Wahlprogramm für Guldental

Natur und Umwelt haben wir besonders im Blick: Bei jeder Entscheidung
bedenken wir, welche Folgen sie auf eine lebenswerte Umwelt und für kommende
Generationen hat. Für Guldental heißt das konkret:

Biodiversität erhalten

  • Erhaltung und Pflege von Streuobstbeständen der Gemeinde, insbesondere am Guldenbach
  • Erhaltung von Wiesen und Umwandlung von Rasenflächen in Wiesen, Zurückhaltung beim
  • Mähen und Mulchen öffentlicher Flächen – und damit Schutz heimischer Pflanzen und Insekten (Biodiversität), insbesondere von Wildbienen und damit Förderung der Bestäubung
  • Schutzmaßnahmen für die bedrohte Äskulapnatter
  • Schottergärten zurückbauen und naturnahe Gärten fördern, z.B. durch einen Tag der offenen Gärten
  • Pflegepatenschaften für Obstbäume und gemeinsame Baumpflanzaktionen
  • Zusammenarbeit mit den Umweltverbänden

Wir wollen gemeinsam Lösungen finden zum Wohl von Guldental und allen, die hier leben.

Gewässerschutz und Sicherung der Wasserversorgung

  • Fortsetzung der Renaturierung des Guldenbach gemäß des erstellten Gewässerpflegeplans und Erhaltung und Pflege des Mühlbachs
  • Umsetzung des Hochwasservorsorgekonzepts, insbesondere weitere Überflutungsflächen anlegen (vor der Ackermühle und im Bachvorland gegenüber der Schule)
  • Anpassung an den Klimawandel im Dorf durch bessere Regenwassernutzung, Verbesserung des Mikroklimas durch Baumpflanzungen an den Verbindungsstraßen zu den Nachbarorten Notfallkonzept, Katastrophenschutz, Maßnahmen für die Bevölkerung

Die Gemeinde als Vorreiterin im Klimaschutz

  • energetische Sanierung der Gebäude
  • Nutzung von Sonnenenergie
  • Nutzung von Windenergieflächen
  • Neubaugebiete nur unter ökologischen Gesichtspunkten

Wohnen im Dorf

  • Fortschreibung des Dorfentwicklungskonzeptes
  • Erhaltung des traditionellen Ortsbildes und seiner Bausubstanz und Unterstützung von
  • Bürger/innen bei Sanierungsprojekten und innerörtlichen Ausbaumaßnahmen
  • Erstellung eines Leerstandkatasters
  • Möglichst geringe Versiegelung von innerörtlichen Flächen und finanzielle Anreize zur Entsiegelung im Rahmen des Hochwasserschutzes
  • Förderung von energie- und ressourcensparenden Maßnahmen
  • Nutzung regenerativer Energien
  • Begegnungsstätten für Jung und Alt schaffen und alternative Wohnformen fördern.
  • Alternative Wohnformen und neue Wohnideen (z.B. Tiny House) ermöglichen
  • Nahewärmeversorgung
  • Erstellen eines Konzepts zur Vermeidung von wilden Müllablagerungen in der Gemarkung

Miteinander (der Generationen) im Dorf

  • Begegnungsstätten für Jung und Alt schaffen und fördern.
  • Unterstützung der Vereine bei ihrer Kinder- und Jugendarbeit
  • Gemeinsame Bepflanzung von Gemeindeflächen mit Bäumen zum Klimaschutz

Verkehr

  • Verkehrsberuhigung durch Einrichtung von 30 km/h-Zonen (insbesondere an Bushaltestellen, in Bereichen, die stark von Fußgänger/innen und Radfahrer/innen genutzt werden und am Sportgebiet)
  • Car-Sharing Station im Ort
  • Ladestationen im Ort für E-Autos und E-Bikes
  • Reparaturstation für Fahrräder an Emmis-Eck
  • Haltepunkt der Hunsrückbahn in Guldental
  • Mehr Verkehrssicherheit für Fußgänger/innen im Ort
  • Absenkung der Bordsteine für Rollstühle, Rollatoren, Kinderwagen u. a.
  • Konzept für einen sicheren innerörtlichen Radverkehr

Wirtschaftsförderung

  • Neue Ideen für die Landwirtschaft: boden- und ressourcenschonend produzierte, biologische Lebensmittel in der Landwirtschaft durch Ansiedlung von Mikrofarmen
  • Verbindung von Naturschutz und Tourismus (Grünes Guldenbachtal), z.B. durch ein Erntefest (Obsttag) sowie Ausbau der Wanderwege (z.B. Knorzetour rund um den Breitenfelser Hof)

 

Kompakt auch in unserem Flyer zum Download.

Eine Frage an ... Fragen und Antworten zum Artikel der Allgemeinen Zeitung vom 04.05.2024

Die Allgemeine Zeitung hat im Vorfeld der Kommunalwahlen am 09.06.2024 alle neun zur Wahl antretenden Parteien die identischen Fragen gestellt. Da diese üblicherweise nur verkürzt in der Zeitung abgedruckt werden konnten, anbei die Original-Antworten des Kreisvorsitzenden Lars Medinger.

ÖPNV: Erst wurde das Angebot ausgeweitet, jetzt werden Linien eingestampft und ab Sommer dann auch vermehrt Rufbusse eingesetzt. Soll das teure Angebot für die Bürger dennoch aufrechterhalten werden?

Auf jeden Fall. Wir fordern gleiche Chancen für Menschen in der Stadt und im ländlichen Raum. Das bedeutet, dass jede*r alltägliche und nötige Zielorte erreichen kann. Gerade Personen ohne eigenen PKW, also insbesondere Kinder, Jugendliche, Senior*innen und Menschen mit geringem Einkommen, sind auf Bus und Bahn angewiesen. Das Land hat mit der Verstetigung des Bustaktes insbesondere im ländlichen Raum diese Möglichkeiten geschaffen. Ein funktionierender, gut getakteter ÖPNV garantiert allen Mobilität und bietet auch den Anreiz, das Auto mal stehen zu lassen. Der ÖPNV ist eine wichtige Säule der Mobilitätswende. Als Grüne sind wir daher für die Aufrechterhaltung und perspektivische Ausweitung des ÖPNV. Welche Fahrzeuggrößen für welche Strecken am besten geeignet sind, muss die Praxis zeigen und entsprechend angepasst werden, ohne dabei jedoch die Barrierefreiheit einzuschränken. Um den Tourismus zu stärken, möchten wir ein Gästeticket im RNN-Bereich analog zum VRM-Gästeticket einführen.

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Flüchtlinge: Es gab und gibt immer wieder Diskussionen um Unterbringungsmöglichkeiten. Wie kann sich der Kreis auf weitere zu erwartende Flüchtlingsströme vorbereiten?

Wir setzen uns dafür ein, dass der Kreis Bad Kreuznach ein Integrationskonzept entwickelt, um gezielter reagieren zu können. Integration von Geflüchteten geht einher mit dem Erlernen der deutschen Sprache und, wo immer möglich, dem raschen Eintritt in die Arbeitswelt. Wir brauchen Sprachkurse und Bildungsangebote für alle Geflüchteten von Beginn an, wie z.B. im Pirmasenser Modell: ein niedrigschwelliger Alltagssprachkurs. Bildungsträger sollen die dafür notwendigen Ressourcen erhalten. Ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingshilfe wollen wir besser unterstützen.

Für mehr Wohnraum, sind dezentrale und auch zentrale Unterbringung notwendig. Containerwohnungen können kurzfristig den Mangel an Wohnraum lindern, mittelfristig sind jedoch mehr Sozialwohnungen im Kreis notwendig. Geflüchtete sollen nicht mit finanziell schwächer gestellten Menschen um den knappen Wohnraum konkurrieren. Um neuen Wohnraum zu schaffen, streben wir die Zusammenarbeit mit einer Wohnungsbaugesellschaft an.  

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Kitas und Schulen: Vielerorts gibt es die gleichen Probleme: Zu wenig Plätze, zu enge Räume, zu wenig Personal. Welche Lösungsansätze könnte es hier geben?

Ohne Bildung gibt es keine gute Zukunft. Kitas und Schulen brauchen deshalb die höchste Aufmerksamkeit. Der Kreis kann die Träger dabei unterstützen, Kitas und Schulen von Verwaltungsaufgaben zu entlasten. Wir wollen die gute Bildungsarbeit in Kitas und Schulen hervorheben, um so für Berufe im Bildungsbereich zu werben. Investitionen in Bildung sind die beste Anlage für die Zukunft. Deshalb brauchen wir jetzt eine mutige Politik, die Bildung an die erste Stelle setzt und langfristig denkt. Dazu gehören nachhaltige Planung und Entwicklung – eine Gemeinde kann Vorbild für die andere sein, z.B. mit Kitas in Modulbauweise. Kitas von heute können Seniorenzentrum bzw. Begegnungsstätte von morgen sein. Wir müssen unsere Schulen so ausstatten, dass Fördern und Fordern möglich werden, mit zeitgemäßen Raumkonzepten, Differenzierungs- und gut ausgestatteten Fachräumen. Erzieher*innen und Lehrer*innen braucht das Land – werben wir für unsere Region mit ihrer breitgefächerten Bildungslandschaft.

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Gesundheit: Wie kann Gesundheitsversorgung künftig sichergestellt werden. Welche konkreten Ideen gibt es in Ihrer Partei, wie in erster Linie mehr Hausärzte in den Kreis gelockt werden könnten?

Eine gute Versorgung mit allen medizinischen und pflegerischen Einrichtungen soll allen Menschen im Kreis zur Verfügung stehen. Der Grundsatz „ambulant vor stationär“ ist dabei die Leitlinie.

Wir wollen die Mobile Reha in unserem Kreis reaktivieren. So kann ermöglicht werden, dass alte und pflegebedürftige Menschen länger in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Auch jüngere Menschen sollen zur Vor- und Nachsorge diesen Dienst in Anspruch nehmen können. Wir möchten dafür Sorge tragen, dass die Notarztversorgung weiterhin sicher ist und im Notfall ein schneller Transport in ein qualifiziertes Krankenhaus erfolgen kann.

Menschen in psychischen Krisen muss besser geholfen werden. Hier braucht es neue, niedrigschwellige Angebote. Zusammen mit den Verbandsgemeinden möchten wir Lösungen erarbeiten, damit der Kreis attraktiver für junge Medizinkräfte wird, um so ein wohnortnahes hausärztliches Angebot langfristig zu gewährleisten, z.B. über ein Stipendien-Modell.

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Finanzen: Der Kreis schreibt weiter rote Zahlen. Wo gäbe es noch Sparpotenzial?

Die Konsolidierung des Haushalts hat Priorität, wobei das Erfüllen der Pflichtaufgaben, z. B. Sozial‐ und Jugendhilfe, gesetzlich einzuhalten ist. Die überschaubaren „freiwilligen“ Leistungen des Kreises sind aber unverzichtbar - bilden sie doch Gesellschaft und soziales Miteinander.

Allein durch Sparen lässt sich im Landkreis keine Zukunft gestalten. Ein Kreis ist dann gut aufgestellt, wenn seine Gemeinden prosperieren. Jegliche Einnahmemöglichkeit dort, z.B. aus Erneuerbaren Energien, sorgt für ein Plus an Kreisumlage (siehe Rhein-Hunsrück-Kreis).

Wo immer möglich, müssen Synergien mit benachbarten Gebietskörperschaften geschaffen werden, insbesondere bei der Abfallwirtschaft steht es dringend an. Und es heißt Energiesparen durch Energieeffizienzmaßnahmen (Heizungsmonitoring in den Schulen!), die konsequente energetische Sanierung kreiseigener Gebäude und eine Solaroffensive aus kreiseigenen Dächern zur kostenneutralen Energiegewinnung.

 

Lars Medinger für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreisverband Bad Kreuznach

GRÜNE Themen für Langenlonsheim

 

Wir stehen für Werte, wir sprechen Probleme an, wir engagieren uns.

  • "Politik beginnt vor der Haustür“ so lautet das Motto unseres Engagements in der Ortsgemeinde und im Ortsgemeinderat Langenlonsheim.
  • Wir engagieren uns für den Ort, in dem wir wohnen: für die Menschen, die Natur und eine nachhaltige Entwicklung unserer Gemeinde.
  • Wir stehen dafür, dem globalen Klimawandel entgegenzutreten. Das braucht das Handeln der Ortsgemeinde und jeder einzelnen Person.
  • Wir stehen für eine offene und bunte Gesellschaft. Wir stehen mit anderen zusammen, wenn es um die Verteidigung unserer Demokratie geht.
  • Für die Menschen vor Ort
  • Wir möchten Lebensqualität auf dem Land erhalten, dies ist seit jeher unser Ziel.
  • Lebensqualität heißt für uns:
    • saubere Luft,
    • reines Wasser,
    • intakte Natur,
    • bezahlbares Wohnen,
    • bedarfsgerechte Betreuungs- und Bildungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche,
    • guter öffentlicher Personennahverkehr
    • und für die Älteren ein Leben mit sozialem Umfeld.
  • Lebensqualität heißt auch: regionale Nahrungsmittel, Erwerbstätigkeit, und eine soziale Absicherung für alle. Lebensqualität bedeutet auch, dass die Dorfgemeinschaft die Neuzugezogenen aufnimmt und willkommen heißt und ihnen und ihren Kindern eine Chance in unserem Dorf gibt. Die Dorfgemeinschaft steht damit im Mittelpunkt unserer Politik.
  • Wir engagieren uns dort, wo wir leben, wo unsere Kinder groß werden, wo wir arbeiten, einkaufen, zur Schule gehen, Freunde treffen, Eltern und Großeltern präsent sind und noch so vieles mehr. Damit wird deutlich, wie wir Kommunalpolitik verstehen.

Unsere Themen finden Sie hier im Flyer. 

 

 

 

Listenaufstellung der Windesheimer GRÜNEN zur Kommunalwahl

Pressemitteilung zur Listenaufstellung der Windesheimer GRÜNEN zur Kommunalwahl.

Mit neuem Schwung gute Ideen umsetzen!

Die Windesheimer Grünen haben die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zum Gemeinderat am
09.06.2024 aufgestellt.


Auf den Spitzenplätzen rangieren Christoph Hees, Nicole Zuck und Fritz Hegemann. Die insgesamt dreizehn Bewerberinnen und Bewerber sind eine Mischung aus Menschen, die schon jahrelang in der Kommunalpolitik aktiv sind, und Newcomern, die mit Schwung neue Ideen einbringen möchten. Christoph Hees: „Wir haben hier eine hochmotivierte Gruppe von Menschen aus allen Altersgruppen und Lebenssituationen, die in ihrer Vielfalt zahlreiche Themen kennen und diese vorantreiben möchten.“ Nicole Zuck betont beispielsweise die Sicherstellung eines guten Angebots im Kindergarten, die Weiterentwicklung der Verkehrssicherheit im Dorf für alle Gruppen und die verbesserte Einbettung in das Radwegenetz der Verbandsgemeinde. Die Windesheimer Grünen sind getragen von der Haltung „Denke global, handle lokal“ – Entscheidungen auf Dorfebene sollten daher nie die großen Herausforderungen ausblenden, die noch vor uns und unseren Kindern liegen.

Der Hochwasserschutz und die Weiterentwicklung des Gemeindewaldes stehen daher ebenso im Fokus wie die in der Dorfgemeinschaft positiv gelebte Demokratie. Dazu ergänzt Fritz Hegemann: „Die Beteiligung weiterer interessierter Bürger an der Entwicklung des Dorfes in allen Facetten ist uns ein großes Anliegen. Hier geht viel mehr als bisher, wir werden im Rat verstärkt dafür eintreten, dass diese in Arbeitsgruppen und Projekten mitarbeiten können.“


Die Liste besteht aus: Christoph Hees, Nicole Zuck, Fritz Hegemann, Lisa Schmitz, Pia Hegemann, Michael Peters, Jürgen Corbet, Pamela Schmitt, Thomas Kümpel, Kai Hees, Selina Corbet, Friedrich Hegemann und Rosemarie Hoerpel-Corbet.

Keinen Bock auf den Rechtsruck? Jetzt Mitglied werden!

Politik mit 💚 ist stärker als Hass und Hetze!
 
Sei Teil der Veränderung! In Zeiten des Rechtsrucks ist es wichtiger denn je, für Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Demokratie einzustehen.
 
Stärke mit uns die Stimme für eine nachhaltige und gerechte Zukunft. Werde jetzt Mitglied bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN! 💚

Waldwanderung mit Förster Lorenz Berger im Bad Kreuznacher Stadtwald

Begleite uns auf die Waldwanderung!

Der Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lädt herzlich ein, am 04. Mai 2024 gemeinsam die Geheimnisse des Bad Kreuznacher Stadtwaldes zu entdecken. Unter fachkundiger Führung des Försters Lorenz Berger erkunden wir die vielschichtigen Aspekte unserer Wälder, vom Einfluss des Klimawandels bis hin zu nachhaltiger Forstwirtschaft. Deine Fragen können direkt vor Ort, im Gespräch mit dem Experten, geklärt werden.

Treffpunkt für dieses Naturerlebnis ist um 14:00 Uhr am Forsthaus Spreitel in Bad Kreuznach. Plane mit uns rund 2 bis 3 Stunden für diese Wanderung ein. Denke bitte daran, geeignetes Schuhwerk und Kleidung für jedes Wetter mitzubringen, sowie etwas zu essen und zu trinken für eine stärkende Pause zwischendurch.

Wir sind gespannt auf die gemeinsamen Eindrücke und freuen uns auf deine Teilnahme!

Einladung zur Mitgliederversammlung am 17. April 2024

Einladung zur Mitgliederversammlung am 17. April 2024

Der Gemeindeverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN der Verbandsgemeinde Rüdesheim/Nahe lädt Euch herzlich zur Mitgliederversammlung am Mittwoch den 17. April 2024 ab 18:30 Uhr in das Gasthaus zur Linde, Heegwaldstraße 17 nach 55595 Braunweiler ein.

Als Tagesordnung schlagen wir Euch folgendes vor:

Tagesordnung:

1. Formalia

2. Satzungsänderungen

3. Rechenschaftsbericht des Vorstandes 2023

4. Bericht zum Jahresabschluss 2023, Kassenbericht 2023

5. Bericht der KassenprüferInnen

6. Entlastung des Vorstandes

7. Neuwahl des Vorstandes

8. Neuwahl der KassenprüferInnen

9. Verabschiedung Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2024

10 Beschluss Wahlkampfbudget

11. Verschiedenes

Wir bitten um Euer zahlreiches Erscheinen, damit wir beschlussfähig sind.

Folgende Unterlagen wurden als Anhang der Einladung beigefügt:

- Vorschlag zu den Satzungsänderungen

- Entwurf Wahlprogramm und die GRÜNE Liste für die Kommunalwahl am 9. Juni 2024

Änderungswünsche könnt Ihr uns gerne vorab, auch per E-Mail, zusenden.

Alle unsere Veranstaltungen sind öffentlich, Gäste und Interessierte sind willkommen.

Gemeinsam Demokratie stärken und Klimaschutz stemmen

Grünes Frühlingsfest mit der Europaabgeordneten Jutta Paulus

Geschichte, Politik und ein kabarettistisches Theatersolo - das Frühlingsfest von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Kreisverband Bad Kreuznach, am Sonntag in Meisenheim war inspirierender Auftakt zum Wahlkampf für die Kommunalwahlen und die Europawahl Anfang Juni. 

Das Fest begann mit einem Stadtrundgang. Renate Gilcher ließ die Gäste in Geschichte und Gegenwart der Stadt Meisenheim blicken, im Mittelpunkt stand die Schlosskirche.

Barbara Bickelmann, Stadträtin in Meisenheim und Mitglied des Verbandsgemeinderats Nahe-Glan, betonte anschließend im vollbesetzten Saal des spätgotischen Rathauses: „Beteiligung heißt, Demokratie zu stärken und Veränderung zu bewirken. Frauen und junge Menschen aber sind in den kommunalen Gremien immer noch unterrepräsentiert. Da müssen wir weiter Überzeugungsarbeit leisten.“ Sie wies darauf hin, dass junge Menschen ab diesem Jahr bereits ab 16 Jahren bei der Europawahl wählen dürften. Weiter rief sie dazu auf, jetzt zu handeln, um dem Klimawandel zu begegnen. Das müsse auf allen Ebenen geschehen, in der EU und vor Ort.  „Uns GRÜNEN geht es auch um eine Gesellschaft, in der jeder und jede respektiert wird. Wir setzen uns für Demokratie und Umwelt ein und zeigen damit, dass wir eine gute Zukunft für alle wollen“, erklärte sie.

 „Gemeinsam sind wir stark“ - Jutta Paulus, Europaabgeordnete und Spitzenkandidatin der GRÜNEN Rheinland-Pfalz für die Europawahl im Juni, wies in ihrem Beitrag darauf hin, dass wir gut durch die Energiekrise gekommen seien, weil die Länder innerhalb der Europäischen Union (EU) sich gegenseitig unterstützt hätten. Mit dem europäischen Klimagesetz „Fit für 55“ machten sich die EU-Mitgliedsländer nun gemeinsam daran, die Emissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent zu senken und Europa bis 2050 klimaneutral zu machen. Das könnte national so nicht gestemmt werden. Europa sei der Kontinent, der sich am schnellsten erwärme, informierte Paulus. „Wir Grüne haben eine Studie zur Versorgung von ganz Europa mit Erneuerbaren Energien in Auftrag gegeben, die zeigt: es ist möglich und bezahlbar, selbst, wenn man die 2040 notwendigen Entsalzungsanlagen zur Wasserversorgung in Südeuropa einrechnet." Die Strompreise in den Jahren 2022 und 2023 seien auch deswegen so hoch gewesen, weil fast die Hälfte der Atomkraftwerke in Frankreich nicht verfügbar gewesen seien und damit elf Prozent der europäischen Kraftwerkskapazität. „Atomkraft ist alles andere als wirtschaftlich“, unterstrich sie. Der Bau der Kraftwerke sei sehr teuer, Haftungs- und Endlagerfragen kämen dazu.

Claudia Stump, Schauspielerin, Regisseurin, Trainerin und Autorin, spielte einen Ausschnitt aus ihrem kabarettistischen Theatersolo „Eva Code“. Darin agierte sie als Rechtanwältin, die vor Gericht Anklage gegen alles forderte, was die Gleichstellung der Frau verhindere, etwa BH und High Heels. Großen Applaus erhielt sie auch für ihren improvisierten Song über die Wünsche der Anwesenden.

Zum Abschluss gab es schmackhaftes Fingerfood von Udo Maletzke, dem Chef und Küchenchef der Lohmühle.

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Anm. d. Red.: 
Wir bedanken uns bei den vielen Helfer:innen, die die Veranstaltung überhaupt erst möglich gemacht haben. Ein ganz besonderer Dank geht an den Ortsbürgermeister der Stadt Meisenheim Gerhard Heil, der zwei wundervolle Bücher als Gastgeschenke stiftete. Darüber hinaus überreichten wir ein ROGGme aus der Meisenheimer Brotmanufaktur und Öle aus dem Meisentörtchen. Es war wie immer eine Freude in Meisenheim zu gastieren. 

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