Neuigkeiten

Ortsverband Guldenbachtal

DIE GRÜNEN: Engagement für Gegenwart und Zukunft

Unter dem Motto „BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: engagiert für Gegenwart und Zukunft“ diskutierte der GRÜNE Ortsverband Guldenbachtal in der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg die Herausforderungen des im nächsten Jahr anstehenden Landtagswahlkampfs.

Zu Gast war der grüne Direktkandidat für den Wahlkreis 17, Franz Preis. In intensiver Diskussion wurde herausgearbeitet, dass die GRÜNEN ihre Vorschläge sowohl für Gegenwarts- als auch für Zukunftsfragen im Wahlkampf deutlich machen wollen.

Dazu Karl-Wilhelm Höffler vom Vorstand der GRÜNEN in der Verbandsgemeinde:
„Politik muss heute Antworten liefern auf die vielen Fragen, vor denen unsere Gesellschaft steht. Bildungspolitik und damit auch Integrationspolitik sind für die GRÜNEN wichtige Stichworte. Bezahlbarer Mietwohnraum, gerade für junge Familien, wird in unseren Dörfern gebraucht. Eine moderne Energiepolitik hat die Entwicklung erneuerbarer Energien wie Windkraft und Photovoltaik im Blick. Wärmepumpen müssen weiter öffentlich gefördert werden, um die Heizung von Häusern und Wohnungen auch künftig bezahlbar zu halten. Beim Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen wie Wasser, Luft, Natur sowie Tier- und Pflanzenwelt sind die GRÜNEN seit Jahren vor Ort sowie auf Landes- und Bundesebene aktiv. Eine moderne Wirtschaftspolitik unterstützt die Unternehmen beim notwendigen Strukturwandel. Der öffentliche Personennahverkehr muss weiterhin aus Steuermitteln unterstützt werden, um in der Region attraktiv zu bleiben. Zu all diesen Themen werden die GRÜNEN im Landtagswahlkampf ins Gespräch kommen.“

Franz Preis ergänzte: „Grüne Politik muss für die Bürgerinnen und Bürger konkret, verständlich und nachvollziehbar sein, und der Nutzen für den Einzelnen und die Allgemeinheit muss klar vor Augen liegen. Dafür engagiere ich mich als Direktkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Region Bad Kreuznach. Klimaschutz ist für uns ein sehr wichtiges Thema – eine Überlebensfrage für viele Regionen der Welt. Dieser Verantwortung stellen sich die GRÜNEN auch lokal. Klimaschutz muss sozial gerecht und wirtschaftlich sinnvoll gestaltet werden. Ganz wichtig ist für mich auch, dass die Vielfalt unserer Gesellschaft gesehen und anerkannt wird. Meine Familie ist ein Beispiel für eine vielfältige und bunte Familie – und genau diese Vielfalt brauchen wir auch im Mainzer Landtag.“

 

Wasserrückhalt im Wald

Veranstaltung Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Ortsverband Guldenbachtal am 15. Oktober 2025 in Langenlonsheim

Wie lässt sich Wasser im Wald besser speichern und Schäden durch Starkregen und Dürren vermindern? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung zum Thema „Wasserrückhaltung im Wald“, zu der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN am 15. Oktober in den Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Langenlonsheim Stromberg eingeladen hatten.

Der Forstrevierleiter Lorenz Berger, Landesforsten zeigte anschaulich, wie mit einfachen, naturnahen Maßnahmen großer Nutzen erzielt werden kann. Durch Flutmulden, Rückleitungen und Versickerungsflächen entlang von Waldwegen wird Regenwasser am Entstehungsort gebremst und in die Fläche geleitet. Das verringert Überflutungen bei Starkregen und spart hohe Kosten für den Wiederaufbau von Infrastruktur. Naturnahe Mischwälder speichern große  Mengen Wasser und sind in Dürrezeiten von unschätzbarem Wert und ein wichtiger Beitrag zur Klimaanpassung.

Anhand von Sturzflut- und Waldkarten wurden praxisnahe Beispiele vorgestellt, wie Kommunen mit überschaubarem Aufwand Projekte umsetzen können. Dabei ist das Wichtigste, dass das Wasser möglichst weit oben auf den Höhen zurückgehalten wird und dort versickern kann. Dies ist kosteneffizienter und wirksamer als der Bau teurer Rückhaltebecken am Talboden. Entscheidend dafür sei die Zusammenarbeit mit den Forstrevierleitern, Flächeneigentümern und Behörden, um Maßnahmen effizient zu planen und kostengünstig umzusetzen.

Dabei wurde insbesondere deutlich: Wasser hält sich nicht an Gemeindegrenzen. Eine erfolgreiche Wasserrückhaltung gelingt nur, wenn Kommunen gemeinsam handeln. So lassen sich durch einen Zusammenschluss der Gemeinden im Einzugsgebiet des Guldenbachs zu einem Gewässerzweckverband und Ausschreibung bündeln. Auch Fördermittel, etwa aus der Aktion Blau Plus des Landes Rheinland-Pfalz, könnten gemeinsam beantragt werden.

„Das Thema Wasserrückhalt ist für alle Kommunen wichtig. Je mehr Wasser wir in der Fläche halten, desto mehr Grundwasser wird neugebildet und desto besser schützen wir unsere Dörfer vor Hochwasser und stärken gleichzeitig unsere Wälder“, betont Karl-Wilhelm Höffler, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in der Ortsgemeinde Langenlonsheim. „Wir GRÜNEN unterstützen alle kommunalen Akteure, welche dieses Thema angehen möchten. Wir rufen daher alle kommunalen Verantwortlichen auf, sich im kommenden Workshop der Verbandsgemeindeverwaltung zum Thema Gewässer-Zweckverband zu informieren und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.“, so Tim Markovic, Sprecher des Ortsverbandes.

Alle Bürgerinnen und Bürger können sich auch über die Risikolage durch Sturzfluten in ihrem Ort informieren: https://wasserportal.rlp-umwelt.de/auskunftssysteme/sturzflutgefahrenkarten.

Einladung zur öffentlichen Diskussion zum Thema Wasserrückhaltung

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,
sehr geehrte Damen und Herren,


die Rückhaltung von Regenwasser im Wald und in der Gemarkung ist im Zuge des Klimawandels zu einem immer wichtigeren Thema geworden. Regenrückhaltung kann bei Starkregenereignissen vor Überflutungen und Schäden schützen. Gleichzeitig trägt die Rückhaltung von Regen- und Quellwasser dazu bei, die Feuchtigkeit im Wald zu erhalten und ihn in Zeiten großer Trockenheit zu schützen und unsere schwindenden Grundwasserreserven zu stärken.

Wasserrückhaltung erfordert aktive Maßnahmen vor Ort in unseren Wäldern: in den Landesforsten, im kommunalen Wald und in privaten Waldflächen.

Die Mitarbeiter*innen der Landesforsten Rheinland-Pfalz können kommunalpolitisch Engagierten wertvolle Hinweise zu diesem Thema geben.

Für eine Informationsveranstaltung konnten wir den Förster und Forstrevierleiter Herrn Lorenz Berger gewinnen.

Unter dem Thema: „Wasserrückhaltung im Wald“ laden wir Euch/Sie herzlich zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung ein: am Mittwoch, 15. Oktober 2025, um 19:00 Uhr im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg Naheweinstraße 80 55450 Langenlonsheim

Mit freundlichen Grüßen
Tim Markovic und Karl-Wilhelm Höffler
Bündnis 90/Die Grünen, Ortsverband Guldenbachtal, Sprecher

Pressemitteilung: GRÜNE fordern mehr Einsatz der Ortsgemeinde

In ihrer jüngsten Fraktionssitzung haben die GRÜNEN in der Ortsgemeinde Langenlonsheim über regionale Möglichkeiten zur Umsetzung der Energiewende beraten. Besonders positiv hoben sie dabei das Förderprogramm für Balkonkraftwerke hervor, das von der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg initiiert wurde.

Mit Blick auf die Windenergie – einem zentralen Pfeiler der Energiewende – fordern die GRÜNEN die konkrete Planung von vier bis fünf Anlagen auf Langenlonsheimer Gemarkung. Vorgesehen sind hierfür Flächen außerhalb des Waldes, entlang des Weges zur Mülldeponie.

Fraktionsvorsitzender Karl-Wilhelm Höffler erklärte: „Die Verbandsgemeinde hat diese Flächen bereits für Windenergieanlagen vorgesehen. Nun gilt es, die Umsetzung voranzubringen. Die Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und unerlässlich für den Klimaschutz. Sie darf auch in Langenlonsheim nicht scheitern.“

Ellen Lemmer, ebenfalls Mitglied der GRÜNEN im Ortsgemeinderat, ergänzte: „Von möglichen Windrädern in Langenlonsheim könnten nicht nur die Bürgerinnen und Bürger durch günstigere lokale Stromtarife profitieren. Auch die Ortsgemeinde und Nachbargemeinden würden zusätzliche Einnahmen erzielen. Wer diese Chance blockiert, verschließt die Augen vor den ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft.“

v.i.S.d.P.: Karl-Wilhelm Höffler, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Vorstandssprecher Ortsverband
Guldenbachtal
15. September 2025

Grüner Antrag „Nördlicher Ortsausgang“ Langenlonsheim

Sehr geehrter Herr Ortsbürgermeister,

hier übersenden wir Ihnen einen Antrag zur nächsten Sitzung des Ortsgemeinderates.

Antrag „Nördlicher Ortsausgang“

Die Ortsgemeinde Langenlonsheim gestaltet den nördlichen Ausgang des Ortes (Naheweinstraße):

  • Die Ortsgemeinde Langenlonsheim lässt das Ortsschild Langenlonsheim um 200m in Richtung Norden verschieben.
  • Die Ortsgemeinde Langenlonsheim ergreift geeignete Maßnahmen, um die Naheweinstraße von der Ampelkreuzung bis zum nördlichen Ortseingang als Allee zu gestalten. Dazu gehört eine Anpflanzung von Bäumen auch entlang der östlichen Seite der Naheweinstraße.

Begründung

  • Das neue Baugebiet macht es nötig, den Verkehr schon weiter nördlich als bisher auf innerörtlichen Verkehr auszurichten.
  • Eine Allee, die von der Ampelkreuzung zum nördlichen Ortseingang führt, wäre ein ansprechendes Entrée für unsere Ortsgemeinde.
  • Weitere Begründung mündlich.

Mit freundlichen Grüßen

Karl-Wilhelm Höffler

Fraktionsvorsitzender

GRÜNE besuchen die Wohnungslosenhilfe an der Eremitage Bretzenheim

Bei ihrem jüngsten Sommerspaziergang besuchten die GRÜNEN der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg die Einrichtung zur Wohnungslosenhilfe der Kreuznacher Diakonie „Eremitage Bretzenheim“.

Beeindruckt zeigen sich die GRÜNEN von den vielfältigen Angeboten der Einrichtung zur Begleitung von obdachlosen Menschen und von Menschen mit besonderen sozialen Problemlagen. Auch Projekte zur beruflichen Qualifizierung für den ersten Arbeitsmarkt sind möglich.

Besonders hervorzuheben ist die Vernetzung der Einrichtung – nicht nur mit anderen sozialen Einrichtungen der Kreuznacher Diakonie, sondern auch mit den Dörfern der Umgebung. Zwei Bauwagen machen es möglich, dass am Wochenende das „Café Löwenzahn“ geöffnet hat und kreative Produkte gezeigt werden können.

Dazu Karl-Wilhelm Höffler, Mitglied im Ortsgemeinderat Langenlonsheim: „Die neu erstellte Brücke über den Guldenbach und der Radweg entlang des Langenlonsheimer Schwimmbads bindet die Eremitage endlich wieder direkt an die Ortsgemeinde Langenlonsheim an. Bei unserem Besuch herrschte großer Andrang beim Bücherflohmarkt der Eremitage. Die Besucherinnen und Besucher können dort aus etwas 50.000 Büchern auswählen. Jede und jeder kann in den Regalen fündig werden. Die Bücherflohmärkte finden jeden ersten Samstag im Monat von 9.30 bis 14 Uhr statt. Wer gebrauchte Bücher für den Bücher-Flohmarkt abgeben möchte, kann diese dienstags zwischen 9 und 14 Uhr vorbeibringen. Und das Wichtigste: Die Erlöse unterstützen die Einrichtung der Wohnungslosenhilfe auf der Eremitage und machen besondere kreative und ergotherapeutische Angebote für die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung möglich. Auch unsere grüne Gruppe fand etliche interessante Bücher.“

Der Sommerspaziergang der GRÜNEN klang dann aus mit Kaffee und Kuchen im Café Löwenzahn. Dieses Bauwagen-Café bietet zwischen Ostern und Oktober samstags und sonntags von 13 bis 17 Uhr Kuchen, kleine Snacks sowie kalte und warme Getränke.

v.i.S.d.P.:
Karl-Wilhelm Höffler, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Ortsverband Guldenbachtal, Sprecher
9. August 2025

Foto: Karl-Wilhelm Höffler

GRÜNE diskutieren Gefahren durch Starkregen und Rutschungen

Auf ihrem jüngsten Mitgliedertreffen diskutierten die GRÜNEN in der Ortsgemeinde Langenlonsheim mögliche Gefahren, die für Personen und wirtschaftliche Güter aus der Langenlonsheimer Gemarkung heraus entstehen könnten.

Dabei nahmen die GRÜNEN besonders die Folgen von Starkregenereignissen auf die Wohnbebauung in den Blick. Dazu Ellen Lemmer, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Ortsgemeinderat Langenlonsheim: „Starkregenereignisse halten sich nicht an Zeitpläne der Ortsgemeinde zur Klima-Resilienz, also zu geplanten vorbeugenden Maßnahmen für Klimaereignisse. Ein Starkregenereignis kann schon bei der nächsten Gewitterlage stattfinden. Deshalb sind denkbare Maßnahmen zeitkritisch: Sie müssen zügig geplant und umgesetzt werden. Gegebenenfalls darf die Ortsgemeinde nicht auf Fördergelder vom Land oder vom Bund warten, sondern muss selbst in Vorlage treten. Potenzielle Gefahrenstellen in unserer Gemeinde könnten sich anhand einer Sturzflutgefahrenkarte des Landesamtes für Umwelt genau lokalisieren lassen.“

Der Untergrund der Langenlonsheimer Gemarkung scheint geologisch nicht so stabil zu sein, wie es zu wünschen wäre. Rutschungen hatte es in der Vergangenheit schon gegeben. Dazu ergänze Karl-Wilhelm Höffler, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Rat: „Rutschungen in Ortsrandlagen könnten Wohngebäude beschädigen und Menschen gefährden. Rutschungen können Wege und Weinberge zerstören. Wir halten es für wichtig, dass sich der Ortsgemeinderat mit diesem Thema beschäftigt. Rutschungen möglichst zu verhindern, muss Teil der Agenda der Ortsgemeinde sein. Das Landesamt für Geologie und Bergbau könnte die Ortsgemeinde dabei unterstützen.“

22. Mai 2025

v.i.S.d.P.:
Karl-Wilhelm Höffler
Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Vorstandssprecher Ortsverband Guldenbachtal

„Wir schützen den Langenlonsheim Wald!“


„Wir schützen den Langenlonsheim Wald!“ Unter diesem Motto stand die jüngste Fraktionssitzung der Grünen im Langenlonsheimer Ortsgemeinderat. Dabei betonten die Grünen, dass der Ausbau von Windenergie auch in der Langenlonsheimer Gemarkung erfolgen müsse. Der dezentrale Bau von Windenergieanlagen sei ein wichtiger Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz.

Dazu Ellen Lemmer, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Ortsgemeinderat: „Die Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe hat große Ackerflächen außerhalb des Langenlonsheimer Waldes für Windenergieanlagen vorgesehen. Die Pläne für diese Flächen müssen von der Ortsgemeinde vorangetrieben werden. Dazu gehört auch, die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde frühzeitig zu informieren und die Vorteile dieser Energieanlagen für die Bewohner des Dorfes deutlich zu machen. Es ist denkbar, dass die Langenlonsheimer Haushalte Strom aus diesen Windenergieanlagen zu einem günstigen
Tarif beziehen können.“

Eine Platzierung der Windräder im Langenlonsheim Wald lehnen die Grünen ab. Wenn Flächen am Waldrand für Windenergieanlagen gerodet werden würden, so wie es die großen Fraktionen im Ortsgemeinderat wollten, beeinträchtige das die Lebensräume von Vögeln und Fledermäusen und dürfte zu einem Temperaturanstieg und Austrocknung in den angrenzenden Waldbereichen führen.

Ellen Lemmer weiter „Es ist uns ein zentrales Anliegen, den Langenlonsheimer Wald als wichtiges Ökosystem zu erhalten und zu schützen. Wir alle sollten uns engagieren, die Auswirkungen der Klimakrise zu vermindern. Dazu müssen wir auch Verantwortung für die örtlichen Naturräume übernehmen!“

Karl-Wilhelm Höffler, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Ortsgemeinderat ergänzte: „“Wir gehen davon aus, dass viele Bürgerinnen und Bürger den Bau von Windenergieanlagen unterstützen, wenn er auf Ackerflächen außerhalb des Waldes stattfindet. Wir gehen auch davon aus, dass der Bau von Windenergieanlagen auf Langenlonsheimer Waldfläche auf den Widerstand der Bevölkerung treffen wird. Noch hat der Ortsgemeinderat nicht entschieden, wo Windräder gebaut werden sollen. Die Grünen fordern, den Ausbau der Windenergie als nachhaltiger Energiequelle ökologisch vertretbar vorzunehmen. Der Schutz von Waldflächen gehört dabei dazu. Wir schützen den Langenlonsheim Wald!“


v.i.S.d.P.
Karl-Wilhelm Höffler
Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Ortsverband Guldenbachtal, Sprecher
24. April 2025

„Ortsgemeinde Langenlonsheim kassiert doppelt“

Bei ihrem jüngsten Treffen kritisierten die Langenlonsheimer GRÜNEN mit deutlichen Worten das finanzpolitische Vorgehen der Ortsgemeinde. Anlass war die Entscheidung des Ortsgemeinderats, den Hebesatz der Grundsteuer-B auf 500 Punkte anzuheben.
Dazu Karl-Wilhelm Höffler, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Ortsgemeinderat: „Die Ortsgemeinde verfügt über Rücklagen in Millionenhöhe. Bereits durch die neue Berechnungsgrundlage der Grundsteuer werden Wohngrundstücke stärker belastet als Gewerbeflächen. Mit der zusätzlichen Erhöhung des Hebesatzes greift die Gemeinde doppelt zu. Diese Mehrbelastung werden Eigentümerinnen und Eigentümer deutlich spüren – ebenso die Mieterinnen und Mieter über ihre Nebenkostenabrechnungen.“

Die GRÜNEN erneuerten in diesem Zusammenhang ihre Forderung nach differenzierten Hebesätzen bei der Grundsteuer B – ein Weg, der durch eine neue Landesregelung inzwischen ermöglicht wird. So könnten Wohngrundstücke entlastet werden und Gewerbegrundstücke, die durch die Neuberechnung der Grundsteuer ohnehin entlastet seien, etwas stärker belastet werden. Perspektivisch sei es auch sinnvoll, die Eigentümerinnen und Eigentümer von unbebauten Wohngrundstücken stärker zur Grundsteuer heranzuziehen. Schließlich seien diese unbebauten Wohngrundstücke mit Steuergeldern erschlossen worden.
Ellen Lemmer, stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Ortsgemeinderat ergänzte: „Langenlonsheim ist eine wohlhabende Gemeinde mit einer soliden Rücklage. Unser Antrag im Ortsgemeinderat, den Hebesatz bei 465 Punkten zu belassen wurde leider im Rat mehrheitlich abgelehnt, eine verpasste Chance, die Belastung für Wohneigentümer zu begrenzen.“
v.i.S.d.P.
Karl-Wilhelm Höffler
Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Ortsverband Guldenbachtal, Sprecher
11. April 2025

Stellungnahme der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Ortsgemeinderat Langenlonsheim, zum erneuten Anhörungsverfahren; 4. Teilfortschreibung des Regionalen Raumordnungsplanes Rheinhessen-Nahe für das Sachgebiet Energieversorgung (Windenergie)

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Krämer,
gerne möchten wir als Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Ortsgemeinderat Langenlonsheim die Vertretung für uns als Partei und viele Bürgerinnen und Bürger von Langenlonsheim wahrnehmen.

Uns ist es ein wichtiges Anliegen, unseren kleinen Fragmentwald als wichtiges Ökosystem zu erhalten und zu schützen. Wir und alle nachfolgenden Generationen sollen eine Chance haben, gegen die Auswirkungen der Klimakrise möglichst gut gewappnet zu sein.

Wie wichtig uns dieses Anliegen ist, zeigt auch der Einsatz von vielen ehrenamtlichen Mitgliedern des Klimaforums Langenlonsheim, AG-Natur, die sich seit vielen Jahren aktiv in Zusammenarbeit mit dem Forstbetrieb für die Eichennaturverjüngung einsetzen. Wir sehen unseren Wald als Klimaregulator an, der als wichtiger Kohlenstoff- und Wasserspeicher, in Hitzeperioden einen Kühlungseffekt für unseren Wohnort bieten kann. Eine Zerstückelung des Waldes würde diese Aspekte schmälern.

Der Langenlonsheimer Wald ist nicht nur für Vögel ein wichtiger Lebensraum und für Menschen ein wichtiges, stark frequentiertes Naherholungsgebiet, auch zahlreiche Fledermausarten nutzen den Wald als Nahrungshabitat und für ihre Wochenstuben. Besonders für Sie sind die Waldränder von hoher Bedeutung.

Deshalb sollten die Windenergieanlagen, so wie es die bisherige Vorrangfläche zeigt, außerhalb des Waldbereiches aufgestellt werden. Nach unserer Einschätzung ist dies die nachhaltigste Variante zur Energiegewinnung in diesem Bereich.

Wir bedanken uns recht herzlich für die Berücksichtigung unseres Anliegens.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Ellen Lemmer
stellvertretende Fraktionsvorsitzende
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Ortsgemeinderat Langenlonsheim
23.03.2025

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